Tunnetko Fennica-kirjaston?

28. Juni, 2021 - SVFF Zentralvorstand
Oletko suomalaisen kirjallisuuden ystävä? Etsitkö lukemista? Tutustu Fennicaan Zürichissä! Liest du gerne auf Finnisch? Kennst du schon Fennica-Bibliothek?
Tunnetko Fennica-kirjaston?

Mitä Fennica tarjoaa?

– Bibliotheca Fennica on suomalainen kirjasto Sveitsissä
– sijaitsee Zürichin pääkirjastossa (Zentralbibliothek)
– tarjolla hyvä valikoima suomalaista kaunokirjallisuutta ja tietokirjallisuutta
– kaikkiaan yli 8000 teosta, myös lasten- ja nuortenkirjoja
– voit lainata kirjat suoraan kirjastosta tai tilata kaukolainauksena
– kirjat valitsee ja hankkii Fennican kirjastotoimikunta, jonka toiminta on osa SVFF:n (Schweizerische Vereinigung der Freunde Finnlands) kulttuurityötä.
– kirjastossa järjestetään kiertokäyntejä ja opastuksia“
Fennica-Bibliothek
SVFF puheenjohtaja Tarja, Fennica-kirjastonhoitaja Mirja ja Fennica toimikunnan puheenjohtaja Pirjo. © SVFF Zentralvorstand
Fennica_in_Zentralbibliothek_Zürich
Zentralbibliothek Zürich © SVFF Zentralvorstand

Die SVFF feiert ihren 75. Geburtstag

9. Juni, 2021 - SVFF Zentralvorstand
Die Schweizerische Vereinigung der Freunde Finnlands (SVFF) feiert dieses Jahr den 75. Geburtstag. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat Gubert von Salis den Grundstein zum Verein gelegt, der sich inzwischen zwar teilweise neu ausgerichtet hat, aber immer noch das gleiche Ziel verfolgt: die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu fördern.
Die SVFF feiert ihren 75. Geburtstag

Die geniale Idee von Gubert von Salis

Text Guido Felder, Chefredaktor Finnland Magazin

«Das tapfere Verhalten der finnischen Nation im Krieg und ihr zäher Wille, der Nachkriegsschwierigkeiten Herr zu werden, haben in der Schweiz einen tiefen, nachhaltigen Eindruck gemacht. So ist denn bei manchen Schweizern der Wille vorhanden, diesem Gefühl der Wertschätzung und der freundschaftlichen Verbundenheit sichtbaren Ausdruck zu verleihen durch einen Zusammenschluss aller Freunde Finnlands.

Wir möchten in der geplanten Vereinigung die kulturellen Beziehungen zu Finnland pflegen und vertiefen und Gedanken darüber austauschen, wie wir da und dort die Not in Finnland – und diese ist erschreckend gross – lindern können.»

Die Worte, mit denen Gubert von Salis (1899-1977) aus Winterthur zur Gründungsversammlung der SVFF einlud, waren nachhaltig. Zwölf Personen nahmen am 20. Dezember 1946, 20 Uhr, im ersten Stock des Hotels St. Peter in Zürich, an der ersten Versammlung teil und verbreiteten die Idee in den folgenden Jahren über die ganze Schweiz. Über 5000 Mitglieder zählte die Vereinigung in ihrer Blütezeit in den 1980er-Jahren, heute sind es – trotz generell wachsender Vereinsmüdigkeit – immer noch rund 2500. In den ersten Vorstand wurden Professor Gubert von Salis als Präsident, Apotheker J. Hürlimann als Vizepräsident, Redaktor Dölf Meier als Sekretär und Aduli Kaestlin-Burjam als Beisitzerin gewählt. Das Amt des Kassiers wurde später bestimmt.

Die Gründung fiel in die Zeit, in der die Schweizer auf das arg geplagte, aber tapfere Land aufmerksam gemacht worden waren, das es wagte, der grossen Sowjetunion die Stirn zu bieten. Vor allem die NZZ berichtete regelmässig detailliert über den Winterkrieg (talvisota) von 1939/40 und später über den Fortsetzungskrieg (jatkosota) von 1941 bis 1944.

Gubert von Salis kannte die Lage in Finnland bestens. Er war als Major der Schweizer Armee nach Finnland abkommandiert worden, um über die Kriegs-Geschehnisse in Bern zu berichten. Schon vorher unterhielt er Beziehungen zu Finnland, da seine erste Frau eine Finnlandschwedin aus Hanko war. Die Idee, einen Verein zu gründen, kam von Salis während des Winterkriegs, die Umsetzung war jedoch erst möglich, als die Kriegswirren vorüber waren. Von Salis, der immer wieder betonte, dass es im Verein nicht um Politik gehe, präsidierte die SVFF bis 1976 und wurde anschliessend zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Während seiner Amtszeit von stolzen 30 Jahren initiierte er mehrere Projekte, die heute einen festen Platz haben und teilweise weit über die Vereinigung hinaus strahlen. Dazu gehören das Mannerheim-Denkmal in Montreux, das 1955 im Beisein des Schweizer Generals Henri Guisan eingeweiht wurde, die Fennica-Bibliothek (1955), die Gedenkstätte in Zollikon für abgestürzte Piloten (1959) sowie die langjährige Ausstellung über die finnische Geschichte im Schloss Rapperswil. Auch die Durchführung von verschiedenen Finnland-Wochen und die Gründung der Stipendiats-Stiftung (1948) sind auf ihn zurück- zuführen.

Mit grossem ehrenamtlichem Engagement konnte er viele Personen dazu motivieren, für die Vereinigung und deren Ziele Geld zu spenden. Finnland dankte es ihm mit mehreren Auszeichnungen: Juho Kusti Paasikivi, Staatspräsident von 1946 bis 1956, verlieh ihm als ersten Ausländer 1955 einen finnischen Professorentitel. 1962 erhielt von Salis von Urho Kekkonen, Staatspräsident von 1956 bis 1982, den Finnischen Löwenorden (Kommandeurklasse) und 1970 von Befehlshaber General Kaarlo Olavi Leinonen die Goldmedaille der Finnischen Verteidigungskräfte.

Als in den 1960er-Jahren immer mehr Finnen in die Schweiz zogen, vor allem, um in Pflegeberufen oder als Au-Pair zu arbeiten, fanden sie in der SVFF eine Verbindung zur Heimat. Die Mitgliederzahl wuchs an, vor allem auch deshalb, weil die Vereinigung mit einem eigenen, von Pirkko Landis-Laitiala betreuten «Sekretariat Charterflüge» Direktflüge nach Helsinki organisierte. Bis Ende der 1950er waren Reisen nach Finnland nämlich sehr zeitraubend und teuer: Die Finnair flog erstmals 1958 von Helsinki nach Basel, allerdings musste man dazwischen dreimal umsteigen. Mit den SVFF-Charterflügen ging es nicht nur auf direktem Weg, sondern auch zur Hälfte des Preises, den man im Reisebüro hätte zahlen müssen.

Mit der Gründungsversammlung der Vereinigung wurde gleichzeitig die Gruppe Zürich ins Leben gerufen. Bis 1950 formierten sich weitere Gruppen in Rorschach, Bern, Luzern, Genf und Basel. Später kamen Gruppen in der Waadt, Neuenburg, Solothurn und St. Gallen hinzu. Einige fusionierten oder änderten den Namen. Heute bildet sich die SVFF aus den acht Regionalgruppen Zürich, Bern, Ostschweiz, Schaffhausen, Luzern, Basel, Solothurn und Léman. Dazu kommen die eigene Kulturkommission sowie die Stipendiatsstiftung. 1948 wurde in Finnland die Schwestervereinigung Sveitsin Ystävät Suomessa (SYS) gegründet, die ebenfalls in Ortsgruppen aufgeteilt ist.

Die SVFF ist heute eine der aktivsten und am besten organisierten Kulturvereinigungen in der Schweiz. Zu ihren Partnern gehören unter anderem die Finnischen Schulen, Spielgruppen, der Finnische Chor, die Finnisch- Schweizerische Offiziersvereinigung, die Tanzgruppen Wenlat und Katrilli, die Handelskammer Finnland-Schweiz, die Fennica-Bibliothek, die Finnische Handelsgilde Zürich, die finnische Kirche sowie die finnische Botschaft in Bern. Die Vereinigung ist auch Bindeglied zum Auslandfinnenparlament.

Vor 75 Jahren rief Gubert von Salis dazu auf, «die Not in Finnland» zu lindern. Mit finanziellen Hilfen, etwa an das Finnenhaus im Pestalozzidorf Trogen oder an die Kinder des wiederaufgebauten Dorfes Suomussalmi sowie Unterstützung von Studenten, konnte die SVFF wichtige Akzente setzen. Heute lei- den die Finnen längst keine Not mehr, die Aufgaben der SVFF haben sich daher im Laufe der Zeit angepasst.

Die 2020 gewählte Zentralpräsidentin Tarja Perämäki formulierte sie in ihrem Grusswort bei Antritt ihres Amtes so:

«Die SVFF bedeutet für mich, ein geistiges Zuhause in der Wahlheimat Schweiz zu haben, an den vielfältigen Vereinsanlässen Freunde zu treffen, neue Bekanntschaften zu machen und sich einfach in der vertrauten Atmosphäre wohlzufühlen. Die Schweizerische Vereinigung der Freunde Finn- lands bietet für Jung und Alt, für langjährige und neue Mitglieder, ein wichtiges Begegnungsforum, wo man ungezwungen seine Bindung zu Finnland und der finnischen Kultur frönen kann.»

Gubert von Salis
Gubert von Salis
© sezerozger / stock.adobe.com

Sauli Niinistö:

Die Leistung der SVFF ist beeindruckend

Finnland und die Schweiz geniessen heute ausgezeichnete Beziehungen miteinander. Die Schweiz war unter den ersten Ländern, die die Unabhängigkeit der Republik Finnland am 11. Januar 1918 anerkannten. Seitdem haben unsere bilateralen Kontakte und Austausche ständig zugenommen, und dies gilt sowohl für die Politik als auch für Wirtschaft, Forschung, Bildung, Verteidigung und Kultur. Es sind zwei Länder, die viele Gemeinsamkeiten haben und die auch grundsätzliche Werte wie Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat, Gleichstellung und Menschenrechte miteinander teilen.

Finnland hat in der Schweiz ein sehr positives Profil, was natürlich dazu beiträgt, dass uns das Zusammenwirken mit Schweizern leichtfällt. Finnland ist bekannt als ein Land mit schöner und reiner Natur, starkem Verteidigungswillen, vorbildlicher Gleichstellung, erfolgreichem Bildungssystem und hoher Innovationskraft. Auch kulturell wird Finnland stark vertreten und geschätzt durch zahlreiche Auftritte von finnischen Künstlern in der Schweiz.

Finnen und Schweizer kommen sehr gut miteinander zurecht. Das ist kein Wunder, da neulich auch wissenschaftlich von einer internationalen Gruppe der Top-Universitäten bewiesen worden ist, dass wir Finnen kulturell den Schweizern am nächsten stehen. Tatsächlich sind zahlreiche Finnen über Jahrzehnte hinweg in die Schweiz umgesiedelt, und viele von ihnen haben nicht nur ihren Wohnsitz in der Schweiz genommen, sondern auch den Lebenspartner in der Schweiz gefunden. Ein weiteres Beispiel für den regen finnisch-schweizerischen Austausch zwischen den Menschen sind die Besuche von Schweizer Touristen in Finnland. Anteilmässig sind sie nach den Einwohnern der Nachbarländer Finnlands diejenigen Ausländer, die Finnland am häufigsten besuchen.

Es besteht kein Zweifel darüber, dass die Schweizerische Vereinigung der Freunde Finnlands (SVFF) einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat, wie eng das Verhältnis zwischen Finnland und der Schweiz heute ist. Schon 75 Jahre lang hat die SVFF – das heisst die freiwilligen finnischen und schweizerischen Mitglieder – sich dafür eingesetzt, Finnland in der Schweiz bekannter zu machen, finnische Kultur in der Schweiz zu fördern, Finnen und Schweizer einander näher zu bringen und dadurch die Beziehungen zwischen Finnland und der Schweiz zu vertiefen und zu verstärken.

Wenn wir also dieses Jahr das Jubiläum zum 75-jährigen Bestehen der SVFF feiern, so gibt dies uns eine passende Gelegenheit, der Vereinigung gegenüber unsere Bewunderung und Dankbarkeit dafür zum Ausdruck zu bringen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat die SVFF unermüdlich und zielstrebig die Beziehungen zwischen Finnland und der Schweiz gepflegt. Die Ergebnisse ihrer Wirksamkeit sind beeindruckend.

Ich möchte der SVFF und ihren tatkräftigen Mitgliedern zum 75. Jubiläum herzlichst gratulieren. Ich wünsche Ihnen allen wie auch unseren beiden Ländern weiterhin gesunde, glückliche und erfolgreiche Jahre.

Sauli Niinistö, Präsident der Republik Finnland

Sauli Niinistö
Sauli Niinistö

Guy Parmelin:

Die Pflege der Heimatgefühle ist wichtig

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Schweizerische Vereinigung der Freunde Finnlands (SVFF) gegründet. Heute blickt sie auf 75 ereignisreiche und aktive Jahre zurück. Dass sich die Finnen und ihre Schweizer Freunde nach wie vor zahlreich treffen, Heimaterinnerungen austauschen und die finnische Kultur pflegen, ist ein gutes Zeichen sowohl für Finnland wie auch die Schweiz. Es zeugt von gegenseitiger Offenheit, tiefen freundschaftlichen Gefühlen und auch Verständnis für das Schicksal der Auswanderer, die ihre Bande zur Heimat erhalten möchten.

Die Schweiz verfügte, schon als die SVFF gegründet wurde, über eine langjährige Erfahrung mit Heimatvereinen. Anfänglich handelte es sich aber ausschliesslich um inländische Zusammenschlüsse von Kantonsvertretern, die meistens wegen ihrer Arbeit in einen anderen Kanton ausgewandert waren und dank den Treffen ihr Heimweh etwas besänftigen konnten. In den grösseren Städten gab es fast aus allen Schweizer Kantonen Gruppirungen, die sich regelmässig sahen und so ihren Dialekt pflegen und die eigenen Lieder singen konnten. Heute sind von diesen Vereinen nur noch wenige übrig, dafür sind auf internationaler Ebene viele neue hinzugekommen, so auch die SVFF. Die Welt ist in den letzten Jahrzehnten kleiner geworden. Man bewegt sich in einem grösseren Umkreis und so haben sich die Kontakte und die freundschaftlichen Bande internationalisiert.

In der Schweiz leben – unsere Statistiken sind aufschlussreich – fast 4000 Finninnen und Finnen. Umgekehrt haben rund 1800 Schweizerinnen und Schweizer ihren Wohnsitz in Finnland. Bevölkerungsmässig zählt die Schweiz gut 1,5 Mal so viele Einwohnerinnen und Einwohner wie Finnland. Quintessenz daraus: Die Schweiz ist für finnländische Staatsbürgerinnen und -bürger ein attraktives Auswanderungsland. Aber auch umgekehrt ist offensichtlich grosse Sympathie vorhanden. Diese gegenseitigen freund- schaftlichen Beziehungen sind auf jeden Fall eine fruchtbare Grundlage, um es einem Verein wie der SVFF zu erlauben, nicht nur Begegnungen zu pflegen, sondern auch noch Kultur- und andere Anlässe zu organisieren. Und mit dem «Finnland Magazin» produziert ihre Vereinigung sogar ein eigenes Mitgliedorgan, das neben nützlichen Informationen für die einen und die andern auch Begegnungen mit dem Heimatland und dem Aufenthaltsland sowie den Leuten hier und dort ermöglicht.

Ich wünsche den Finninnen und Finnen in der Schweiz weiterhin gute Kontakte, sowohl zum gegenwärtigen Aufenthaltsort wie auch zur Heimat. Mit den Freundschaften, die Sie pflegen, sorgen Sie dafür, dass die SVFF auf guten lokalen Support zählen und so seine Bindeglied-Funktion aktiv leben kann. Integration heisst nicht, dass man die Bande zur geistigen Heimat abbricht, sondern dass man diese in den neuen Alltag in der Wahlheimat integriert. Wenn Ihnen das weiterhin so gut gelingt wie bisher, dann wird die SVFF noch viele Geburtstage feiern können.

Guy Parmelin, Schweizer Bundespräsident

Guy Parmelin
Guy Parmelin

Frühlingspost aus Zürich / HV Info

15. März, 2021 - Sanna Heikintalo / Gruppe Zürich
Erstmalig in der Vereinsgeschichte der SVFF Gruppe Zürich muss die geplante Jahresversammlung als Präsenzveranstaltung abgesagt werden. Das ist besonders schmerzlich, weil wir unser 75 Vereinsjubiläum mit diversen Anlässen im festlichen Programmkleid begehen wollten. Aufgrund der Pandemie wird es jedoch kaum möglich sein ein jubiläumswürdiges Vereinsjahr durchführen zu können. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben! Auch wir glauben an die Zeit ohne Pandemie und erwarten, dass wir unser Vereinsjubiläum im kommenden Jahr nachfeiern werden.
Frühlingspost aus Zürich / HV Info

Jahresversammlung / Briefliche Abstimmung

Für diesjährige Jahresversammlung 2021 hat der Vorstand beschlossen die Abstimmung auf dem schriftlichen Weg durchzuführen. Die schriftliche Abstimmung kann aufgrund der Verordnung 3 des Bundesrates über die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) vom 19.06.2020 auch stattfinden, ohne dass dies in den Statuen explizit vorgesehen ist.
Die Dokumente zur schriftlichen Abstimmung sind an allen Mitglieder von Gruppe Zürich geschickt geworden. Eingefüllte Abstimmungsblätter müssen bis spätestens Samstag 27. März eingetroffen sein (Post oder Epost).
Wir danken für die Verständnis in diese Spezielle Situation und für das aktive mitmachen an der Abstimmung sowie für die fristgerechte Antwort bis zum 27. März 2021. Wir vom Vorstand hoffen, dass wir die Hauptversammlung im nächsten Jahr wieder im geselligen Beisammensein zusammen mit Euch abhalten können.
Mit freundlichen Grüssen, Präsidentin Tiia Markkanen & Vorstand Gruppe Zürich

Literatur aus Finnland 2020

31. Dezember, 2020 - SVFF Kultur
Finnische Bücher in deutscher Übersetzung 2020: Hier findest du die Liste der Neuerscheinungen des vergangenen Jahres. Viel Spass bei der Lektüre.
Literatur aus Finnland 2020

Belletristik

Heikkinen, Mikko-Pekka, Rentiermafia. Antium, Wangen. Übers. Beat Hüppin.

Itkonen, Juha, Mehr als wir uns erträumten. Bastei-Lübbe, Bergisch-Gladbach. Übers. Gabriele Schrey-Vasara.

Tove Jansson, Briefe von Klara. Urachhaus, Stuttgart. Übers. Birgitta Kicherer

Liksom, Rosa: Die Frau des Obersts. Penguin-Verlag , München. Übers. Stefan Moster

Minna Lindgren, Spätsommer ist auch noch Sommer. Kiepenheuer & Witsch, Köln. Übers. Elina Kritzokat

Lipson, Katri: Der Eisverkäufer. Schenk, Passau. Übers. Tanja Küddelsmann

 

Kinderbuch

Hai, Magdalena, Der kleine Gruselshop. Geister, Spinnen, freche Kraken. Egmont Schneiderbuch, Übers. Anke Michler-Janhunen

Sachliteratur

Cacciatore, Raissa, Korteniemi-Poikela, Erja, Starke Kinder haben starke Gefühle. Der finnische Weg für eine gelassene Erziehung. München, Droemer Knaur, 2020

Ervasti, Antti, Hab dich gern!  100 kurze Therapien. München, Antje Kunstmann. Übers. Benjamin Schilling

 

Zusammenstellung: Angela Plöger

Buchcover Der kleine Gruselshop

Jahresrückblick & Weihnachtstimmung aus Norden

3. Dezember, 2020 - Sari Schilter, Sanna Heikintalo
Zurückblickend war es ein spezielles Jahr, weil eine Pandemie die ganze Welt zum Stillstand gezwungen hat. Auch wir als Verein mussten diverse Anlässe absagen oder auf später verschieben. Dies macht uns traurig. Trotz allem lassen wir uns die vorweihnächtliche Zeit nicht nehmen und wünschen allen Freunde Finnlands eine besinnliche Zeit mit euren Liebsten. Hiermit möchten wir euch dazu einladen, mit einigen Links oder Tipps, sich auf eine finnische Weihnachtszeit vorzubereiten und einzustimmen. Bringt Finnland und die traditionellen Feierlichkeiten in eure warmen Stuben und hört die weihnächtlichen Klängen aus den Boxen… und wer weiss, vielleicht steht der liebe Joulupukki plötzlich vor eurer Türe…
Jahresrückblick & Weihnachtstimmung aus Norden

Links zum Thema Weihnachten in Finnland

Rezepte von finnischem Gebäck

© Kati Finell / adobe.stock.com

Joulutortut

Die einfache Joulutorttu-Variante ist Butterblätterteig kaufen, die Blätter wie unten beschrieben schneiden, falten, einen weichgekochten Trockenpflaumen in die Mitte legen und ab in den Backofen. Wer mehr Zeit investieren will, macht den Butterblätterteig selbst:

Butterblätterteig

300 g Butter (kalt)

300 g Mehl

2 dl Wasser (kalt)

1 TL Salz (gestrichen)

1/3 von der Butter und Mehl miteinander zum sandfeinen Brösel zupfen, danach das Wasser schnell dazu mischen. Die Masse im Kühlschrank kalt und hart werden lassen. Der Rest der Butter wird streichbar gerührt. Den kalten Teig auf Mehl rechteckig mit Nudelholz auswelken, 1/3 der streichbaren Butter auf die Fläche von 2/3 streichen, den Teig darüber so falten, dass in beiden Schichten Butter ist. Noch zwei Mal wiederholen. Falls der Teig während des Auswelkens zu warm wird, kühl stellen. Nach dem die Butter eingearbeitet ist, den Teig in den Kühlschrank zum Ruhen stellen.

 

Pflaumenmus

1 Beutel getrocknete Pflaumen mit wenig Wasser und je nach Geschmack mit etwas Zucker weich köcheln lassen. Anschliessend pürieren. Das Pflaumenmus darf nicht zu weich sein.

 

Zubereitung

Den kalten Teig mit genug Mehl rechteckig auswelken (ca. 0,5 cm dick), in Rechtecke schneiden, von jede Ecke Richtung Mitte einschneiden, 1 TL Pflaumenmus in die Mitte geben, in Form von Windrädchen darüber falten. Die Ecken gut zusammenpressen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen. Wieder kaltstellen. Im 225 – 250 °C heissem Backofen (Ober- und Unterhitze) mittig ca. 10

Min. hellbraun backen. Die Törtchen können vor dem Backen mit geschlagenem Ei bestrichen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreut werden.

 

Glögi

2 l Rotwein (halbtrocken)

200 ml Johannisbeersaft

10 Nelken

2 Zimtstangen

200 g Zucker

1/2 Zitrone

100 g geschälte Mandeln

100 g Rosinen

 

Zubereitung

Rotwein, Johannisbeersaft, Nelken, Zimtstangen, Zucker und die Zitrone in einem großen Topf erhitzen, aber nicht (!) aufkochen. Am besten am Vorabend ansetzen, dann kann der Glögi schön durchziehen.

Vor dem Trinken den Glögi erwärmen und durch ein Sieb in Tassen oder Gläser füllen. Vor dem trinken Mandeln und Rosinen dazugeben.

Tipp: Viele Finnen verstärken den Glögi noch mit Wodka oder geben Kardamom hinzu.

 

Glögi, Glühwein
© Polina Ponomareva / adobe.stock.com
© Sanna Heikintalo

Piparkakku

100 g Sirup (dunkler Zuckerrübensirup)

200 g Zucker

250 g Butter

je ein TL Zimt, Ingwerpulver, Nelkenpulver, Kardamom, Salz

1 Ei

600 g Weizenmehl Typ 405

2 TL Natron

 

Zubereitung

Die Butter in Stücke schneiden und zusammen mit dem Sirup, Salz, Zucker, Nelkenpulver und Ingwerpulver in einer Pfanne mischen. Die Mischung köcheln lassen, bis sich alles gut vermischt hat und eine homogene flüssige Masse ist.

Danach die Masse 1-2 Stunden abkühlen lassen und im Anschluss Ei, Mehl und Natron zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Klebt es zu sehr, bitte noch etwas Mehl hinzugeben. Den fertigen Teig dann in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Teig ca. 3-5 mm dick auswelken, ausstechen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 6-8 Minuten backen. (Wenn der kalte Teig zerbröselt und somit zum Auswelken zu hart ist, dann in kleinere Stücke zerteilen und etwas bei Zimmertemperatur aufwärmen lassen.)

Wechsel an der SVFF-Führungsspitze

28. Mai, 2020 - Zentralvorstand
Die diesjährige Delegiertenversammlung vom 9.5.2020 wurde wegen der Corona-Pandemie unter besonderen Umständen und zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte in elektronischer Form durchgeführt...
Wechsel an der SVFF-Führungsspitze

Liebe Freunde Finnlands

Die diesjährige Delegiertenversammlung vom 9.5.2020 wurde wegen der Corona-Pandemie unter besonderen Umständen und zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte in elektronischer Form durchgeführt. Alle Traktanden konnten jedoch behandelt werden, wofür ein herzliches Merci vor allem an Christoph Werner und sein DV-Team geht.

Christoph Werner ist als Zentralpräsident und Tarja Monetti als Zentralvizepräsidentin zurückgetreten. Als neues Führungsteam möchten wir den beiden im Namen des gesamten Zentralvorstandes sowie aller Mitglieder ein riesengrosses Dankeschön für den langjährigen und kompetenten Einsatz an der Spitze des SVFF-Zentralvorstandes aussprechen.

Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir die Ämter der Zentralpräsidentin und Zentralvizepräsidentin übernehmen dürfen und werden unser Bestes geben, um die zukünftigen Herausforderungen in Zusammenarbeit mit dem gesamten SVFF-Zentralvorstandsteam zu meistern.

Herzlichst

Eure Tarja und Kristina

Wer sind wir?

Tarja Perämäki, Zentralpräsidentin

Ich bin in Finnland geboren und aufgewachsen, seit 1988 verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern. 2007 kam ich mit meiner Familie von Deutschland nach Grabs SG. Nach einem 3-jährigen Aufenthalt in Shanghai bin ich nun seit März 2020 mit meiner Familie wieder zurückgekehrt und freue mich sehr auf die Arbeit als neue SVFF-Zentralpräsidentin sowie auch auf die Möglichkeit, wieder als Beisitzerin im Vorstand der SVFF-Gruppe Ostschweiz mitzuwirken.

Zu meinen liebsten Hobbys gehören die Vereinsarbeit, die wunderschöne Schweiz bereisen, Kaffee trinken und leckere Torten essen, lesen und Spaziergänge mit unserem chinesischen Strassenhund Jack.

Ich wünsche mir ganz viele schöne Begegnungen mit euch und dass wir uns recht bald an dem einen oder anderen SVFF-Anlass kennen lernen.

Kristina Manetsch-Mozzatti, Zentralvizepräsidentin

Ich bin in der Schweiz geboren und Doppelbürgerin, da meine Mutter aus Finnland stammt. Ich bin froh darüber, dass mir meine Mutter die finnische Sprache beigebracht hat. Seit 1995 bin ich mit Marcel Manetsch verheiratet und Mutter von Larissa und Mikko. Ich arbeite als Drogistin in Luzern.

16 Jahren lang war ich Präsidentin der SVFF-Gruppe Luzern, die ich nach aussen mit Herzblut vertrat und so beste Werbung für Finnland machte. Seit 16 Jahren organisiere ich den Finnland-Stand, der am internationalen Weihnachtsmarkt Venite in Luzern zu einem Anziehungspunkt wurde.

Meine Hobbys sind Finnland, Joggen, Skifahren und Fasnacht, an der ich seit 40 Jahren als Mitglied einer Guggenmusig (Boheme Musig Lozärn) teilnehme.

Ich wünsche mir, dass unser Verein weiterhin das wichtigste Bindeglied zwischen den Finnen und Schweizern bleibt und wir viele fröhliche Stunden erleben dürfen.

Schenkungen an die Fennica Bibliothek

24. Januar, 2020 - Bibliothek Fennica
Die Fennica erhält von verschiedenen Institutionen und Privatpersonen Bücher geschenkt, die gerne entgegengenommen werden. Leider werden auch Bücher ohne Absprache gebracht, die aus verschiedenen Gründen nicht in die Fennica-Sammlung passen oder schon vorhanden sind. Gemäss bestehenden Bestimmungen der Zentralbibliothek Zürich nimmt die Fennica, bzw. der Empfang der ZB, keine Schenkungen mehr entgegen, ohne vorherige Absprache mit der Bibliothekskommission. Falls Sie der Fennica-Bibliothek Bücher schenken möchten, melden Sie sich bitte bei uns!
Schenkungen an die Fennica Bibliothek

Pirjo Meier, Präsidentin der Fennica Bibliothekskommission

pirjo.meier(at)gmx.ch, Tel. 044 7480703

Mirja Lanz, Betreuerin der Fennica in der Zentralbibliothek Zürich

mirja.lanz(at)zb.uzh.ch, Tel. 044 2683273 (Mi-Do)

Für die Entgegennahme einer vereinbarten Schenkung wird Mirja Lanz gerne einen Termin vereinbaren oder den Empfang der Bibliothek über einen Abgabetermin informieren.

Abstimmen im Ausland

19. März, 2019 - USP
Huhtikuu Eduskuntavaalit Suomessa – ensi kertaa voit äänestää myös kirjeitse. Bei den Parlamentswahlen im April 2019 können Auslandfinninen und Auslandfinnen zum ersten Mal brieflich abstimmen.
Abstimmen im Ausland

Vaalisunnuntai on 14.4. ja ennakkoäänestys järjestetään entiseen tapaan 3.-6.4. Sveitsissä Bernissä, Genevessä ja Zürichissä. Jos tiedät, ettet tuolloin pääse ennakkoäänestämään, sinulla on nyt mahdollisuus äänestää kirjeitse. Sinun on itse tilattava kirjeäänestysmateriaali sekä huolehdittava äänen lähettämisestä ajoissa, että se on oikealla vaalilautakunnalla viimeistään 12.4.

Kaikesta tästä löydät tietoa ja hyvät ohjeet vaalit.fi -sivustolta sekä suomi-seura.fi/eduskuntavaalit-2019-tietoa-kirjeaanestamisesta

Käytä ääntäsi, meitä on maailmalla yli 200.000 äänioikeutettua ulkosuomalaista!

Lisätietoja: Päivi Tissari, SVFF:n USP-edustaja, paivi.tissari@swissonline.ch

Neue Bücher aus Finnland

21. Dezember, 2018 - SVFF Kultur
Auch 2018 sind über zwanzig Bücher aus Finnland neu herausgekommen. Hier findest du die Liste der neuen Übersetzungen ins Deutsche - von Belletristik bis zu Kinder- und Sachbüchern.
Neue Bücher aus Finnland

Finnische Belletristik

  • Im grossen Kreis. Neue Nordische Novellen. Freiraum-Verlag Greifswald
  • Katajavuori, Riina: Herbsttrompetenkonzert. Gedichte, Texte. Hochroth Verlag
  • Kinnunen, Tommi: Wege, die sich kreuzen. Deutsche Verlagsanstalt.
  • Lehtolainen, Leena: Das Ende des Spiels. Rowohlt.
  • Melentjeff, Jaakko. Die Ertrunkenen. Antium.
  • Rytisalo, Minna: Lempi, das heisst Liebe. Carl Hanser.
  • Seeck, Max: Der gesetzlose Richter. Blanvalet.
  • Taskinen, Satu: Kinder. Residenz.
  • Tiuraniemi, Siina: Frischluftvergiftung bei minus 20 Grad. Dtv.
  • Tuomainen, Antti: Die letzten Meter bis zum Friedhof. Carl Hanser.

 

Finnlandschwedische Belletristik

  • Bargum, Johan: Nachsommer. Mare.
  • Jansson, Tove: Das Puppenhaus. Urachhaus.
  • Jansson, Tove: Stadt der Sonne. Urachhaus.
  • Teir Philipp: So also endet die Welt. Blessing.

Sachliteratur

  • Ahonen, Harri: Wanderwege Mittelskandinaviens. Thomas Kettler.
  • Hentilä, Marja-Liisa und Henttilä, Seppo: 1928. Das deutsche Finnland. Die Rolle der Deutschen im finnischen Bürgerkrieg. Scoventa.
  • Hotakainen, Kari: Der unbekannte Räikkönen. Bastei Lübbe.
  • Isoaho, Timo: Nightwish, We were here. Edition Roter Drache.

 

Kinder- und Jugendliteratur

  • Parvela, Timo: Ella und der falsche Zauberer. Hanser.
  • Parvela, Timo: Pekkas geheime Aufzeichnungen. Hanser
  • Tolonen, Tuutikki: Monsternanny. Ein unterirdisches Abenteuer. Hanser.
  • Tolonen Tuutikki: Monsternanny. Eine ungeheuerliche Überraschung. Hanser.

 

Zusammenstellung: Angela Plöger

Oodi – Bibliothek der Zukunft

5. Dezember, 2018 - SVFF Kultur
Bücher und vieles mehr: die neue Zentralbibliothek in Helsinki sieht sich als erweitertes Wohnzimmer für die Menschen in Helsinki. Eröffnet wird „Oodi“ am Unabhängigkeitstag 2018 als Geschenk an die Bevölkerung von Finnland.
Oodi – Bibliothek der Zukunft

„Oodi“ (Ode) heisst das neuste architektonische Highlight mitten in Helsinki, vis-à-vis vom Parlamentsgebäude und in Nachbarschaft des Kiasma Kunstmuseums, dem Medienhaus Sanomatalo und der Konzerthalle Musiikkitalo. In die grosse Eröffnungfeier der Bibliothek am 5./6. Dezember 2018 werden diese Nachbarn einbezogen, die Feier soll eine Hommage an lebenslanges Lernen, Demokratie, Kultur und Redefreiheit sein. Für die Eröffnung haben Kulturschaffende wie Akkordeonist Kimmo Pohjonen und Choregrafin Hanna Brotherus Auftragswerke geschaffen, die einen Bogen von Kunst zu Natur schlagen. Mit einer Holzfassade und Bäumen im Innern ist die Natur auch in die Architektur der neuen Bibliothek integriert.

„Oodi befindet sich im Herzen von Helsinki und ist umgeben von Institutionen einer modernen, freien Demokratie“, sagt Helsinkis Vize-Bürgermeisterin Nasima Razmyar: „Ich hoffe, dass Oodi Menschen und Institutionen zusammenbringt und gegenseitiges Lernen ermöglicht.“ Die für Kultur zuständige Vize-Bürgermeisterin ist als Kind afghanischer Einwanderer nach Finnland gekommen und erinnert sich, wieviel ihr als die erste Bibliothekskarte bedeutete. „Der freie Zugang zur Bibliothek symbolisiert wie kaum etwas die Partizipation an der finnischen Gesellschaft.“

 

Ein Ort zum Lernen, Lesen und Arbeiten

Die neue Bibliothek ist fast rund um die Uhr geöffnet. Das erweiterte Wohnzimmer für die Menschen von Helsinki ist eine Kombination von Bibliothek, Leselounge, offenen Werkstätten, Aufnahmestudios, einem Café und einem Kino. Erwartet werden 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher pro Jahr. Die 37. Bibliothek im Bibliotheksnetzwerk der finnischen Hauptstadt setzt auf neuste Technologie. Drei Etagen sind verschiedenen Funktionen gewidmet. Im „Bücherhimmel“ im dritten Stock lädt eine Sofalandschaft und grosse Freihandbibliothek zum Verweilen ein. Darunter liegen Ateliers zum Arbeiten und Räume für urbane Kultur.

Für den Neubau der Zentralbibliothek wurden fast 100 Millionen Euro aufgewendet. Die Bedeutung von Bibliotheken ist in Finnland ungebrochen. Das Land hat 853 Bibliotheken und seine 5,5 Millionen Einwohner leihen jährlich 68 Millionen Bücher aus. 2016 hat die UNO Finnland zur belesensten Nation erkoren.

Bild: Arkkitehtitoimisto ALA